Friarielli sind die jungen Blütentriebe einer Rübenart, botanisch Brassica rapa. In Neapel heissen sie so, in Rom broccoletti, in Apulien cime di rapa. Sie schmecken deutlich bitter und werden in Olivenöl mit Knoblauch und Chili gedünstet, bevor sie auf die Pizza kommen.
Nein, auch wenn der Name das nahelegt. Botanisch gehören sie zu Brassica rapa und sind damit mit der Rübe verwandt, nicht mit dem Brokkoli, der Brassica oleracea ist. Im Englischen heissen sie broccoli rabe oder rapini – dieselbe Pflanze, anderer Name.
Kräftig bitter, mit einer leicht nussigen Note. Das Dünsten in Öl mit Knoblauch nimmt die Schärfe der Bitterkeit, ohne sie wegzunehmen. Wer Chicorée oder Löwenzahn mag, findet sich sofort zurecht.
Weil sich Bitterkeit und Fett gegenseitig ausbalancieren. In Neapel ist die Verbindung so selbstverständlich wie Tomate und Basilikum. Bei NAPO UNO stehen sie als Salsiccia e Friarielli auf der Karte.